Wo sich die Welt spiegelt… die Langbathseen im Salzkammergut



Sommer- oder Winterwanderung mit Chill Faktor 

Eine herrliche Wanderung, die sich übrigens auch ebenso gut als kleiner Traillauf eignet haben wir am letzten Wochenende entdeckt. Die Langbathseen liegen idyllisch am Fuße des Höllengebirges im Salzkammergut.  Umgeben von einer faszinierenden Gebirgslandschaft laden sie mit ihrem Kristallklarem Wasser zum Verweilen, Träumen und im Sommer auch zum Baden ein.

Zwei Seen - eine Runde 

Ausgangspunkt unserer See Runde war das östliche Ende des vorderen Langbathsees. Am großen Parkplatz, der um diese Jahreszeit noch angenehm verweist war sind wir entlang dem Weg am Südufer nach Westen in Richtung hinterem Langbathsee marschiert.  Manche von uns – um genau zu sein mein Junior – ist die Strecke sogar gelaufen.



Spieglein, Spieglein an der Wand - wer ist der schönste See im Land? 

Es ging kein Lüftchen und so durften wir die wunderbare Spiegelung des vorderen Langbathsees genießen. Man weiß auf den ersten Blick nicht wo oben und wo unten ist. Der See selbst ist etwa 1500m lang und 500m breit sowie um die 30 Meter tief. Am westlichen See Ende erreicht man das Jagdschloss. Von hier aus kann man mit einigen Wegen durch den Wald die Forststraße etwas abkürzen und erreicht nach wenigen Minuten den hinteren Langbathsee.




Gebirgsseen mit Badeplatz

Er ist eingebettet in hohe Felswände und wirkt fast noch idyllischer als der vordere. Am Nordufer blickt man auf den erhabenen Brunnkogel und seine Nachbarn. Derzeit ist der Rundwanderweg um den kleinen See von einer mächtigen Lawine verschüttet, die man aber mit wenig Geschick schnell erklettern kann. Der See ist etwas kleiner als sein großer Bruder und misst nur 600m Länge sowie 400m Breite mit 13 Metern Tiefe. Zwar kleiner, aber nicht weniger schön sind die kleinen Badebuchten, die man immer wieder am Wegrand entdeckt. Leider ist es für einen Sprung in das kühle Nass doch noch zu kalt gewesen – auch wenn ich schon mit Bikini ausgerüstet war und ein wenig im eisigen Wasser herumgewatet bin. Abhärtung soll ja gut sein.




Zurück sind wir dann am Nordufer des großen Sees über die Forststraße gegangen. Diese geht anfangs relativ steil bergab und wir wundern uns wo wir eigentlich so viele Höhenmeter gemacht haben. Insgesamt legt man auf dieser Tour um die 53 Höhenmeter auf einer Strecke von 7 km zurück.



Spaß hatten wir alle drei jede Mange. Der Ausflug ist nicht zu lang und daher ideal für Kinder, ruhe suchende oder einfach nur Outdoor Addicts. 
Wieder am Parkplatz angekommen verweilen wir noch etwas auf der noch wenig besiedelten Liegewiese und erkunden von weiten unser nächstes Ziel den Signalkogel der zur rechten des Sees thront.

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