SUP – Trendsport für jedermann



Oft gesehen, schon ausprobiert und jetzt auch wirklich gekauft 

Nachdem ich ständig jemand mit SUP´s herumfahren sehe habe ich es selbst einmal ausprobiert. Ich war verwundert wie einfach es geht und wieviel Spaß es macht. Ich wohne direkt neben einem Stausee wo sich ein SUP förmlich aufdrängt. Ist die Kaufentscheidung aber erst getroffen stehe ich völlig neben mir als ich mir die SUP´s ansehe. Es gibt soviele verschiedene Varianten in allen möglichen Preiskategorien. Wofür und wonach entscheiden? 

Welches SUP Board ist das Richtige?

Ich habe lange recherchiert und möchte euch meine Ergebnisse kurz zusammenfassen – für den Fall das ihr auch ein SUP Neuling seid, und einfach mal ein wenig Info braucht.

Die großen drei

Es gibt grundsätzlich drei SUP Board Kategorien. 
Allround & Touring Boards (breit, kurz, rund oder spitz)
Race Boards (lang, schmal, spitz)
Wave Boards (kurz, dick, spitz)

Allgemein gilt: Viel Volumen bietet viel Aufrieb. Je dicker und breiter also die Boards sind umso stabiler bist du unterwegs. Und umso weniger musst du die Balance halten. Ich verwende es in 12grad kalten Gewässern, insofern bin ich froh, wenn ich möglichst nicht ins Wasser falle! Wenn du Hauptsache schnell sein willst, ist ein langes Board interessant. 

Allround Boards – eines für alles? 

Diese Boards sind meistens leicht zu paddeln und liegen gut und stabil im Wasser. Der Nachteil ist aber, dass man schlechter gleitet und somit mehr Anstrengung braucht um vorwärts zu kommen. Wer dies vermeiden will kann zu einem Touring Board greifen. Dieses ist zwischen einem Race Board und einem Allround Board angesiedelt. 

Race across the lake? 

Schnell und schnittig, dafür nicht ganz so stabil ist man mit einem Race Board unterwegs. Diese sind länger und schmaler geschnitten und bedürfen daher etwas mehr Balance. Nicht ganz so wenig sind sie aufgrund Ihrer Länge von über ca 12´0“. 


Ab durch die Wellen

Besonders geeignet für Urlaub am Meer und etwas mehr Wellen sind die eigens dafür entwickelten Wave Boards.  Daher solltet ihr euch zu Beginn folgendes überlegen. Für welches Gewicht braucht ihr das Board, wie gut könnt ihr die Balance halten und wo wollt ihr fahren?  Von eurem Gewicht ist das nötige Volumen abhängig. Je schwerer umso mehr Volumen wird empfohlen. 

Was ist nun die passende Länge?

Die Angaben finden sich meist in „Fuss“ und „Inch“.  1Fuss entspricht 30 Zentimetern. Ein Inch entspricht 2,54 Zentimetern. Habt ihr wenig Gewicht ist ein eher kurzes Board geeignet. Mit 10´2“ seid ihr recht wendig und mit 11´2“ bestens für auch weitere Touren gerüstet. Schwerere Personen sollten zu einer längeren Variante tendieren. Was die Breite angeht solltet ihr euch als Einsteiger zwischen 32 und 34 Inch einpendeln.  
Nun gibt es auch noch die Dicke. Die meisten Allround Bretter sind zwischen 4 und 6 Inch dick. Habt ihr unter 60 kg sind die 4 Inch Bretter super. Liegt ihr darüber eher zu 6 Inch tendieren. 

Hardboard oder aufblasbar? 

Was das Handling, die Lagerung und den Transport betrifft dominieren hier die aufblasbaren Boards. Nachdem ich es gerne einfach transportieren möchte kommt für mich nur die aufblasbare Variante in Frage. Die Vorteile des Hardboards sind, dass sie zum Teil besser im Wasser liegen und man sich ein lästiges aufpumpen erspart. Eine Tasche und Pumpe sind meist im Lieferumfang enthalten und in ca 5 bis 10 Minuten sollte das Board aufgeblasen sein. 

Das perfekte Einsteiger Board

Ich habe mich nun für das Bluefin Cruise in der 12“ Variantehttp://bit.ly/2m05I9J entschieden. Ich finde es ist – soweit ich das bisher beurteilen kann – eines der besten Einsteiger Boards auf dem Markt. Es hat eine hervorragende Qualität und wird im kompletten Set geliefert. Bei Bedarf kann man das SUP sogar zu einem Kajak umfunktionieren. Der Sitz ist im Lieferumfang dabei! 


Das Board liegt sehr gut im Wasser und ist mit der Luftpumpe schnell aufblasen. Da ich es gerne an etwas abgelegenere Orte mitnehmen- wie hier zum Beispiel zum Ödsee – ist mir die Transportfähigkeit sehr wichtig. Das SUP wurde als Set mit einer Rucksack-Tasche geliefert. Somit kann man das Board praktisch transportieren. Die Traglast des Boards liegt trotz der leichten Bauweise bei 140 Kilogramm beim 366 cm Länge. Das SUP wird mit einem Druck von 15 – 18 PSI aufgepumpt und kann daher besonders viel Last tragen. 


Das Bluefin Cruise 12“ hält sehr gut die Spur, was besonders bei längeren Strecken sehr angenehm ist. Das Brett weicht weniger von der Fahrtrichtung ab, sodass seltener die Paddelseite gewechselt werden muss. Und zum anderen kann mit Cruise 12 eine höhere Geschwindigkeit aufgebaut werden. 

Das Brett ist sehr gut verarbeitet und extrem steif. Es besteht aus mehreren PVC -Schichten die miteinander mittels Doppelstichverfahren verklebt sind. Mit 14 kg Gewicht liegt das Board noch im Rahmen. Für längere Fußwege hängt sich das Gewicht zwar an, ist aber noch zu tragen. 


Durch das EVA Deckpad hat man auch wenn es nass ist einen rutsch freien, sicheren Stand. Zum sitzen ist das Deckpad angenehm weich und färbt nicht ab.  
Mit den Tragegriffen ist es angenehm ins und aus dem Wasser zu nehmen. Es hat auch ein integriertes Gepäcknetz zum sicheren Verstauen von Trinkflaschen oder Drybags. Auch eine wasserdichte Handyhülle mit Band ist dabei. 

Auch noch zu erwähnen ist die Halteleine die man sich am Bein montieren kann um das Board bei einem Sturz ins Wasser nicht zu verlieren. Für coole Videos sorgt eine integrierte Actioncam Halterung. Da läßt sich die GoPro einfach montieren. 


Das Aufblasen war keine Hexerei und dank der Doppelhubpumpe in nicht einmal 10 Minuten konnten wir in See stechen. Spannend stellte ich mir das Luft ablassen und wieder einpacken vor. Das ging aber auch überraschend einfach. Wir haben die Luft abgelassen, es trocknen lassen und zusammengerollt wieder in der Tasche verstaut. 



Bluefin gibt eine Garantie von fünf Jahren auf die Bretter. Somit braucht man sich keine Sorgen machen, dass sie bereits nach kurzer Zeit kaputt gehen. 

Wir hatten bei unserem ersten Test eine Menge Spaß und nehmen das SUP ab jetzt immer mit wenn es an einen See geht. 



Dieser Blogbeitrag entstand in Kooperation mit Bluefin SUPhttp://bit.ly/2m05I9J

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