Yoga meets Mountains



Mein Lieblings-Sport ist definitiv das Wandern, Berglaufen und Klettern. Warum? Weil ich einfach gerne in den Bergen bin, die Ruhe genieße und es liebe mich in einer schönen Umgebung und guter Luft auszupowern. Eine Freundin von mir meinte nun ich soll doch mal Yoga versuchen. So richtig begeistert war ich zugegeben nicht. Irgendwie verbinde ich damit etwas Langweiliges, wo man auf einer Matte irgendwelche mittelmäßig anstrengenden Übungen macht.
Aber nachdem ich offen für neues bin und ich erst neulich beim Team Bodyshape Workout auch eine coole Übungen gefunden habe die in diese Richtung gehen, wollte ich es zumindest einmal versuchen. Yoga bringt mehr Flexibilität und kräftigt die gesamte Muskulatur. Es gibt spezielle Übungen, die gerade die beim Klettern und Wandern beanspruchten Muskelpartien lockern, dehnen und flexibler machen sollen. Auch für meine Team Bodyshaoe Workouts tut mir ein wenig mehr Beweglichkeit gut. So baue ich einige Yoga Übungen jetzt vor jedem Workout ein.

Stärke und mentale Power

Aber auch die mentale Power und das Durchhaltevermögen sowie die Konzentrationsfähigkeit wird gefordert. Alles Dinge, die man auch in den Bergen braucht. Yoga ist immer eine Kombination aus Geist und Körper. In einer Übung wirken immer verschiedene Körperpartien zusammen. Nach den ersten Übungen habe ich auch schnell gemerkt, dass es gar nicht so einfach und unanstrengend ist, die verschiedenen Übungen auszuführen und vor allem zu halten. Weit entfernt von den grazilen Bewegungen der Yoga Youtube Stars wirkt es bei mir noch eher tapsig. Dennoch entdecke ich Spaß daran. Es fühlt sich wirklich sehr gut an und ist ganz und gar nicht langweilig. Dazu kommt, dass die Yogamatte schnell eingepackt und an einen wunderschönen Platz in den Bergen gebracht ist. Es braucht nicht viel. Eine qualitaitv hochwertige Yogamatte – diese sollte aber wirklich gut sein – und wer mag noch einige Trainingsbänder um das Training zu intensivieren.

Beweglichkeit und Ausdauer

Die Vorteile bei regelmäßigen Übungen merkt man schnell in der Kletterwand. Man wird wirklich beweglicher, und Griffe und Tritte, die einst unerreichbar schienen werden machbar. Man wirkt auch Muskelverkürzungen entgegen. Gerade wenn man regelmäßig Klettern geht muss man oft mit Rückenschmerzen im unteren Rücken oder Versteifungen der Brustwirbelsäule rechnen. Warum? Wegen der einseitigen Belastung. Da wirkt Yoga wirklich wunder.

Auf die Matten – fertig – los!

Der wichtigste Gegenstand und eigentlich fast die einzige wirkliche Investition, die ihr braucht ist eine gute Yogamatte. Hier würde ich nicht sparen, sondern mich wirklich gut umsehen und auch einiges ausprobieren. Die Yogamatte ist ein sehr persönlicher Gegenstand und bleibt euch lange erhalten. Das Wichtiste worauf ich immer achte ist, dass die Matte absolut rutschfest ist. Nichts Schlimmeres, wenn die Matte bei den Übungen ständig verrutscht. Sie soll leicht zu transportieren sein und eine gute Dämpfung haben. Natürlich sollte sie auch nicht zu schwer sein, da ich sie gerne mit in die Natur nehme. Und zu guter letzt sollte auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen.
Ich habe mir einige Yogamatten und deren Vor- und Nachteile angesehen. Entschieden habe ich mich letztlich für die Yoga Matte von Gorilla Sports.

Bild: www.gorillasports.de

Die Matte ist 60cm breit und wiegt 1,2 Kg. Man kann sie bequem zusammenrollen und sicher mit zwei Gummibändern fixieren. So ist der Transport problemlos möglich. Man kann sie damit auch einfach auf den Rucksack schnallen. Sie ist rutsch- und abriebfest. Sie ist mit 1,5cm eher dick, damit ich gerade Outdoor die kleinen Steinchen usw. nicht spüre. Man kann sie auch abwaschen, falls sie mal etwas schmutzig werden sollte.

Bild: www.gorillasports.de

Zusätzlich habe ich mir noch ein Trainingsband bestellt. Es ist 6,4mm breit und hilft mir den Widerstand bei einigen Dehnungsübungen zu erhöhen.


Bild: www.gorillasports.de

Ebenfalls in meinem Warenkorb ist noch ein Faszientraining Set gelandet. Da ich oft an Muskelkater leide arbeite ich nach dem Training gezielt um meine Faszien zu lockern. Mit der genoppten Rolle kann ich meine Verspannungen am Rücken lösen und so den Schmerzen vorbeugen.

Bild: www.gorillasports.de



Aber nun zu den Übungen: 

Heldenhaltung 

Mit ihr kräftigt man die Beinmuskulatur und optimiert die Beweglichkeit der Hüfte. Die Flanken werden gedehnt und der Brustkorb geöffnet. Dazu in den tiefen Ausfallschritt gehen. Den kennen wir ja schon zu gut von den Bodyshape Workouts. Je weiter der Ausfallschritt, umso anstrengender wird die Übung.

Das vordere knie sollte im 90° Winkel stehen mit dem Knie über dem Knöchel. Den Oberkörper ganz lang machen ohne ein Hohlkreuz zu bilden.

Beim Einatmen hebt man nun die Arme nach oben und versucht den Oberkörper richtig in die Länge zu ziehen, beim Ausatmen wieder lockerlassen.

Herabschauender Hund

Er stärkt den Rücken, die Beine und dehnt die Schulterpartie. Auch für die Brustwirbelsäule ist diese Haltung sehr angenehm. Dazu in den Vierfüsslerstand gehen. Die Knie sind auf der Matte, die Hände unter den Schultern und die Finger gespreizt. Die Hände drücken richtig in die Matte. Danach stellst du dich auf die Zehenspitzen und schiebst dein Steißbein in Richtung Decke. Die Arme bleiben dabei gestreckt. Nun strecke abwechselnd ein Bein durch, dann das andere. Kopf und Nacken bleiben dabei entspannt nach unten hängend.

Heraufschauender Hund 

Hier stützt du dich in Bauchlage auf deine ausgestreckten Arme die schulterbreit am Boden aufliegen. Die Beine sind ausgestreckt und nur die Zehen berühren den Boden. Danach nach unten gehen und auf den Bauch ablegen. Auf keinen Fall ein Holhkreuz dabei machen. Danach den Bauch anspannen und mit den Armen wieder hochdrücken bis die Arme ausgestreckt sind. Deine Beine sollten dabei nur mit den Füßen die Matte berühren.

Die Brücke: 

Ideal zur Kräftigung von Schultern, Beinen und Gesäß. Dazu einfach auf den Rücken legen und die Füße hüftgelenksbreit aufstellen. Die Schulterblätter liegen auf der Matte. Nun heben wir den Po leicht an und drücken die Arme in den Rücken. Nun das Becken heben bis das Brustbein fast das Kinn berührt. Diese Stellung einige Minuten halten und danach langsam wieder in die Ausgangslage zurückkommen.



Dieser Blogartikel entstand in Kooperation mit Team Bodyshape

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