Superfoods aus der Dose oder frische Vitamine aus der Frucht?

by - Januar 27, 2020



Zugegeben, ich bin eigentlich, wenn es um gesunde Ernährung und Vitamine geht eher die Fraktion „iss was Gescheites, dann brauchst keine Nahrungsergänzungsmittel“. Nachdem ich aber kürzlich trotz einer ausgewogenen Ernährung einen Mangel hatte und mir Vitaminpräparate verschrieben wurden sehe ich das nun etwas kritischer.

Das Thema ist sehr heikel und es gibt die unterschiedlichsten Meinungen und Studien dazu. In einem sind sich alle einig, wir brauchen ausreichend Vitamine und Mineralstoffe, um gesund zu bleiben. Nun bleibt die Frage in welcher Form wir die Vitamine zu uns nehmen. Ich bin der Meinung Vitamine in der natürlichen Form sind am besten! Frisches Obst und Gemüse deckt unseren Bedarf sehr gut ab. Aber, in unseren Breiten wächst frisches Obst und Gemüse leider nur ein halbes Jahr lang. Im Winter wird es schon deutlich schwieriger. Klar kann man manches einfrieren, aber reicht das? Die Lebensmittel aus dem Supermarkt sehen zwar frisch und gesund aus, da sie aber im Gewächshaus gezogen werden, grün gepflückt und über weite Strecken importiert sowie meistens auch noch chemisch behandelt werden, um überhaupt haltbar zu sein und perfekt auszusehen, fehlen ihnen die so wichtigen Vitamine und Nährstoffe. Sprich wenn du eine vermeintlich frische Ananas oder einen Apfel isst, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass du auch wirklich viele Vitamine zu dir nimmst!


Mehr Chemie im frischen Obst und Gemüse als Vitamine? 

Ein weiteres Problem sind die vielen chemischen Giftstoffe, die in den Früchten und dem Obst teilweise enthalten sind. Hier fragt man sich schadet es vielleicht sogar mehr als es hilft? Wenn nicht mal ein Bio-Produkt wirklich Bio ist was dann? Der Bauer meines Vertrauens hat leider im Winter ebenfalls kaum etwas im Angebot? Warum? Weil es einfach nicht wächst, und ohne chemische Behandlung nur begrenzt haltbar ist.

Unter diesem Aspekt ist es manchmal tatsächlich ratsam auf Nahrungsergänzungsmittel zurück zu greifen. Besser aber als auf eine Mangelerscheinung zu warten und dann aktiv zu werden ist es vorzubeugen.

Nahrungsergänzung, aber welche? 

In Apotheken und Drogeriehäusern wird man überflutet von Angeboten. Es ist schwierig hier den Durchblick zu behalten und die guten von den wertlosen Präparaten zu unterscheiden. Ich habe mich auch bereits mit einigen befreundeten Ärzten unterhalten, und selbst die Profis können nicht immer unterscheiden, was gut und was schlecht ist.

Aufmerksam geworden bin ich auf ein Produkt von Athletic Greens. Das Produkt wirbt mit qualitativ hochwertigen Inhaltstoffen ohne künstliche Zusätze. Rein natürlich! Was ist da dran? Also was ich schon mal gut finde, im Vergleich zu vielen anderen Produkten ist die umweltfreundliche Verpackung. Ich finde es schrecklich, wenn ein gesundes Produkt in einer Plastikverpackung geliefert wird.



Ich habe das Produkt aufgrund meiner, oben bereits erwähnten Mangelerscheinung über einen Monat ausprobiert und möchte euch nun ein wenig davon berichten.

Mir geht es nicht darum abzunehmen, fitter zu werden, sondern darum mich gesund zu fühlen. Ich war immer müde und auch leicht depressiv verstimmt. Die Antriebslosigkeit und Müdigkeit haben mir wirklich zu schaffen gemacht. Zurückzuführen war das auf einen Vitaminmangel! Im Beruf hat mich diese dauernde Müdigkeit natürlich auch beeinträchtigt. Meine Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeitsspanne waren deutlich geringer als früher.

Warum Vitamine unsere Konzentrationsfähigkeit beeinflussen

Die Aminosäure L- Glutamin und die Spurenelemente Zink, Mangan und Chrom optimieren den Gehirnstoffwechsel. Vitamin C und E sowie Selen fördern die Leistung der grauen Zellen, während der der Vitamin-B-Komplex und Magnesium die Stressresistenz erhöhen. Omega 3 Fettsäuren sorgen für eine höhere Aufmerksamkeitsspanne.

Zahlreiche Studien besagen, dass eine vitaminreiche Ernährung unser Gehirn vor neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer schützen kann.  Vitamine beeinflussen unseren Körper und besonders unser Gehirn. Die Funktionen, die unser Gehirn ausführt werden durch Faktoren wie den Genen, der Ernährung und sogar unseren Alltagsgewohnheiten beeinflusst.

Wie hilft mir ein Nahrungsergänzungsprodukt wie Athletic Greens? 

Der Name Athletic Greens hätte mich eigentlich darauf schließen lassen, dass es sich wieder um ein Eiweiß Präparat handelt um die Fitness zu steigern und Muskeln aufzubauen. Nachdem ich mich aber näher damit befasst habe musste ich feststellen, dass dem nicht so ist. Das Produkt ist nicht (nur) für Sportler konzipiert, sondern soll generell das Wohlbefinden von uns „normalos“ steigern.
Laut der Beschreibung handelt es sich um einen „Superfood Cocktail“ mit 75 verschiedenen Inhaltsstoffen. Unbehandelte Pflanzen nach den höchsten Qualitätsstandards hergestellt. Die Pflanzen werden gefriergetrocknet, um alle wichtigen Nährstoffe zu erhalten. Nun damit werben viele Hersteller. Gut finde ich die 60 Tage Geld zurück Garantie, ohne Fragen nach dem „Warum“. Das macht das Ganze schon mal seriöser, denn wären die Hersteller nicht vom Produkt überzeugt würden sie keine so lange Garantie geben.

Welche Inhaltsstoffe genau enthalten sind und wie diese genau wirken, möchte ich euch in einem weiteren Blogbeitrag gesondert beschreiben, weil ich mich damit näher beschäftigt habe und es ein sehr umfangreiches Thema ist.  Daher werde ich darauf jetzt nicht im Detail eingehen.



Der große Praxistest: 

Ich habe versucht unvoreingenommen zu sein und das Produkt vorurteilsfrei über einen Monat zu testen. Die Herstellung ist einfach. Das Pulver in einem Glas Wasser auflösen, gut durchrühren und sofort trinkfertig. Der große „Wonderwoman Effekt“ nach dem ersten Glas ist ausgeblieben, aber was will man sich auch erwarten? Solche Mittel helfen eben nicht sofort, sondern nur über einen gewissen Zeitraum.



Geschmacklich bin ich hin und her gerissen. Rein optisch ist das grüne Getränk schon eine kleine Überwindung. Ich verbinde damit unterbewusst immer einen Smoothie aus Spinat oder Algen. Ja auch sowas habe ich bereits probiert – aber wegen geschmacklicher nicht Vereinbarkeit wieder bleiben lassen.

Zum Glück schmeckt Athletic Greens aber viel besser als es aussieht! Geschmack ist aber Geschmackssache, daher muss man es einfach selbst probieren. Den Geschmack zu beschreiben ist auch schwierig. Es ist irgendwie eine Mischung aus süß und sauer. Ich mische das Pulver immer mit eiskaltem Wasser, weil es dann finde ich noch besser schmeckt. Auch der ein oder andere Eiswürfel hat sich schon mal rein verirrt.





Weniger Hunger durch mehr Vitamine? 

Eine Eigenschaft, die mir nach circa 2 Wochen aufgefallen ist, die ich so aber gar nicht erwartet habe ist, dass ich weniger Hunger habe. Wer mich kennt weiß, dass ich ein guter Esser bin. Seit ich täglich ein Glas von Athletic Greens trinke ist der Appetit aber etwas gezügelt. Ein befreundeter Arzt meinte, dass mein Hunger deshalb immer so stark ausgeprägt war weil mein Körper so lange nach Nahrung verlangt bis die fehlenden Nährstoffe vorhanden sind. Klingt eigentlich logisch! Offensichtlich funktioniert die Aufnahme der Vitamine und Nährstoffe also tatsächlich!

Ob das jetzt ein Placebo Effekt ist, oder tatsächlich der Fall kann vermutlich nur ein Bluttest klären. Da ich ohnehin demnächst wieder eine große Blutbild Untersuchung habe bin ich auf die Ergebnisse gespannt!




Und was kostet mich der Spaß? 

Tja leider gibt es die Produkte nicht gratis. Preislich würde ich sagen sie sind im mittleren Preissegment verglichen mit ähnlichen Produkten einzuordnen. Für eine Monatspackung blättert man etwa 87€hin. Was meine Gesundheit anbelangt möchte ich aber auch nicht zum billigsten Produkt greifen. Denn wenn man sich überlegt wie die Produkte verarbeitet werden ist es mir lieber ein paar Euro mehr zu bezahlen und dafür eine gute Qualität zu fairen Bedingungen zu bekommen.

Was ist nun das Greens Superfood? 

Ein Superfood ist etwas ganz Besonderes, oder? Nein, es gibt kein Superfood. Das ist ein reiner Marketing Begriff. Greens hingegen ist die Bezeichnung für pflanzliche Lebensmittel die getrocknet und dann weiterverarbeitet werden. Zum Beispiel zu Pulver, Tabletten oder Kapseln. Üblicherweise enthalten sie Zutaten wie Weizengras, Luzerne, Spirulina und Gemüse. Oft auch Früchte, probiotische Mikroorganismen,Vitamine und Mineralien.

Greens sind pflanzliche Lebensmittel, die getrocknet und zu Pulver, Tabletten oder Kapseln weiterverarbeitet werden. Was ist nun der Unterschied zu einem Multivitamin, dass man in Tablettenform erhält? Ein Multivitamin ist ein Nahrungsergänzungsmittel aus essenziellen Vitaminen und Mineralien. Oft fehlen aber gewisse Mikronährstoffe wie zum Beispiel Eisen.

Der eigentliche Unterschied liegt in der Herstellung. Meist werden sie nämlich chemisch hergestellt!
In der Theorie werden Vitamine aus Vollwert-Produkten im Körper wie natürliche Lebensmittel aufgenommen. Die Hersteller von Produkten wie Athletic Greens argumentieren, dass ein “Greens Superfood” die gleichen gesundheitlichen Vorteile liefert, wie die Lebensmittel selbst. Hier liegt das Problem, denn diese syntethisch hergestellten Vitamine haben leider oft nicht den gleichen Effekt wie die natürlichen. Das ist aber umstritten und ich bin leider kein Experte.

Mein Fazit: 

Der erste Test hat mich positiv überrascht. Ich bin wirklich weniger müde und habe das Gefühl mich besser konzentrieren zu können. Ich werde also noch ein wenig weiter machen und sehen wie es sich entwickelt. Außerdem steht demnächst ein Bluttest an wo ich die Werte überprüfen kann. Ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden. Aber ich würde euch vorschlagen, wenn ihr gerade auf der Suche nach einem Nahrungsergänzungsmittel seid, probiert es einfach selbst aus! Bei eurer ersten Bestellung bekommt ihr hier sogar ein 20er Paket mit Tagesrationen kostenlos!

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