facebook instagram linkedin
Sabine Knoll. Powered by Blogger.
  • Blog
  • Reisen
  • Gesundheit/Nachhaltigkeit
  • Outdoors
  • Shop
  • Kontakt/Impressum/Datenschutz

.

Blogheim.at Logo

Entdeckungsreise durch die Natur - die schönsten Reisen und natürlichen Tipps in Österreich!

Reist mit mir zu den beeindruckendsten Orten und lasst uns gemeinsam die schönsten Hotels, die besten Ausflugsziele und Berg- und Wandertouren erleben! Natur ist mir ein besonderes Anliegen. Aufgewachsen auf dem Land ist mir Umweltschutz und ein gesunder, und natürlicher Lebensstil besonders wichtig. Von Kräuterkunde bis selbstgemachte Kosmetika teile ich mein "Kräuterwissen" gerne mit euch.

Explore more

Kennst du schon deine Umgebung? Wir haben auch in Österreich wunderschöne Plätze und Orte für Reisen nach jedem Geschmack. Hier findet ihr Abenteuer im Biwak am Berg oder Lusuxresort und Wellness pur inmitten der Alpen.
Care about yourself

Achte auf deine Gesundheit und deinen Körper. Hier bekommst du Tipps für ein fittes, gesundes LEben. Gesunde, natürliche Rezepte, Sportübungen und alles was dazu gehört. Style greener - Öko = Omastyle? Hier findest du außerdem Tipps für einen modernen, stylischen aber nachhaltigeren und plastikfreieren Lebensstil.
Hike more - worry less!

Weniger Stress, mehr du selbst! Bist du gefangen im Hamsterrad aus Arbeit und Stress und sozialem Druck? Sofort raus, mach mehr was dir gut tut denn du lebst nur das eine Mal!Und was ist wichtiger als glücklich zu sein? Lass dich inspirieren von meinen Wanderungen und Ausflügen zu den schönsten Plätzen Österreichs.
Moleqlar


Vor ein paar Wochen habe ich mit dem biologischen Alterstest von Moleqlar mein biologisches Alter testen lassen und ehrlich gesagt war ich extrem gespannt, was dabei herauskommt. Nicht nur aus Neugier, sondern auch, weil ich wissen wollte, wie mein Körper wirklich „arbeitet“. Nicht nur außen sichtbar, sondern auf molekularer Ebene.

Jetzt sind die Ergebnisse da. nd ich muss sagen: Ich bin insgesamt wirklich überrascht.

Natürlich gab es Bereiche, die noch Luft nach oben haben, aber genau das macht den Test eigentlich so spannend. Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Sondern darum zu verstehen, wo der eigene Körper bereits stark ist und wo man gezielt ansetzen kann.

Und genau diese Erkenntnisse fand ich unglaublich interessant.

Was der Test überhaupt misst

Der Test analysiert sogenannte „Kennzeichen des Alterns“ – also biologische Prozesse, die direkt damit zusammenhängen, wie schnell oder langsam unser Körper altert.

Dabei geht es nicht nur um Falten oder Fitness. Sondern um Dinge wie:

  • Zellschutz
  • Entzündungen
  • Energieproduktion
  • Regeneration
  • Darmgesundheit
  • Zellkommunikation
  • Proteinbalance

Das Spannende daran: Viele dieser Prozesse kann man tatsächlich beeinflussen. Durch Ernährung, Schlaf, Bewegung, Stressmanagement und bestimmte Mikronährstoffe.

Mein Gesamtergebnis lag bei: HoA-Score: 52% – Bereich „Gut“

Das bedeutet vereinfacht gesagt: Mein Körper zeigt insgesamt eine solide biologische Widerstandsfähigkeit und viele Prozesse arbeiten bereits ziemlich stabil.

Besonders interessant fand ich, dass manche Bereiche wirklich stark waren, während andere deutlich gezeigt haben, wo mein Körper aktuell mehr Unterstützung brauchen könnte.

Und genau diese Mischung macht das Ergebnis eigentlich wertvoll.

Diese Bereiche waren besonders stark

Epigenetische Konsistenz – 94%

Das war tatsächlich mein stärkster Wert.

Dieser Bereich beschreibt vereinfacht gesagt, wie stabil und „geordnet“ meine genetische Regulation arbeitet. Also wie gut mein Körper bestimmte Gene aktiviert oder deaktiviert.

Ein hoher Wert kann darauf hindeuten, dass:

  • der Körper relativ resilient auf Stress reagiert
  • Zellprozesse stabil arbeiten
  • Lebensstilfaktoren aktuell eher positiv wirken

Das fand ich besonders spannend, weil genau Themen wie Schlaf, Bewegung, Ernährung und Stressmanagement hier eine große Rolle spielen.

Entzündung – 80%

Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.

Der Wert zeigt, dass mein Körper aktuell vergleichsweise wenig entzündliche Belastung aufweist. Chronische Entzündungen gelten heute als einer der größten Beschleuniger von Alterungsprozessen.

Ein guter Wert in diesem Bereich ist deshalb ziemlich relevant für:

  • Regeneration
  • Herzgesundheit
  • Energielevel
  • Immunsystem
  • Healthy Aging allgemein

Gerade weil ich mich viel bewege, auf Ernährung achte und versuche Stress bewusster zu regulieren, war das für mich ein schönes Feedback.

Mitochondriale Funktion – 73%

Die Mitochondrien sind quasi die kleinen Kraftwerke unserer Zellen. Dieser Wert zeigt, wie effizient mein Körper Energie produziert und mit Belastung umgeht.

Dass dieser Bereich relativ stark ist, passt auch gut zu meinem Alltag mit Sport, Wandern, Bouldern und generell viel Bewegung.

Wo mein Körper aktuell noch mehr Unterstützung braucht

Und genau dieser Teil war für mich fast noch interessanter. Denn hier bekommt man keine „Du bist schlecht“-Bewertung. Sondern konkrete Hinweise darauf, wo der Körper gerade mehr Ressourcen benötigt.

Mikrobiom – 22%

Das war tatsächlich mein niedrigster Wert. Der Test deutet darauf hin, dass meine Darmflora aktuell noch nicht besonders vielfältig ist. Das ist spannend, weil das Mikrobiom inzwischen mit unglaublich vielen Dingen verbunden wird:

  • Immunsystem
  • Energie
  • Haut
  • Stimmung
  • Entzündungen
  • Regeneration
  • sogar Alterungsprozessen

Besonders interessant fand ich deshalb die Empfehlung, meine Ballaststoffzufuhr deutlich zu erhöhen.

Der Test empfiehlt mindestens 40 g Ballaststoffe täglich.
Vor allem durch:

  • Hülsenfrüchte
  • Beeren
  • Haferflocken
  • ballaststoffreiche Kohlenhydrate
  • lösliche Ballaststoffe wie Flohsamenschalen

Und ehrlich gesagt ergibt das für mich total Sinn. Denn das sind genau die Lebensmittel die ich ehrlichgesagt nicht gerne mag. 

Proteostase – 29%

Das klingt kompliziert, bedeutet aber vereinfacht gesagt: Wie gut kann der Körper Proteine reparieren, recyceln und funktionsfähig halten? Wenn dieser Bereich nicht optimal läuft, können sich beschädigte Proteine leichter ansammeln, was wiederum Alterungsprozesse fördern kann.

Interessant war hier vor allem, dass der Test nicht einfach „mehr Protein“ empfiehlt. Sondern eine bessere Balance zwischen:

  • Protein
  • Ballaststoffen
  • entzündungshemmenden Lebensmitteln
  • Regeneration

Das fand ich tatsächlich ziemlich logisch und überraschend differenziert.

Interzelluläre Kommunikation – 33%

Dieser Bereich beschreibt, wie gut Zellen miteinander kommunizieren und Informationen weitergeben. Chronischer Stress, Schlafmangel oder stille Entzündungen können diese Prozesse beeinflussen. Auch hier ziehen sich die Empfehlungen wie ein roter Faden durch den gesamten Bericht:

  • Entzündungen reduzieren
  • Darm unterstützen
  • Stress regulieren
  • Schlaf verbessern
  • stabile Energieversorgung

Ernährung: Besonders spannend fand ich den Unterschied zwischen Selbstbild und Molekülen

Ein Teil des Tests analysiert auch das Ernährungsverhalten. Und das war ehrlich gesagt fast der faszinierendste Abschnitt. Mein Fragebogen-Ergebnis war deutlich besser als mein molekulares Profil.

Das bedeutet vereinfacht gesagt: Ich denke, dass ich mich in manchen Bereichen optimal ernähre. Mein Körper zeigt aber, dass noch Verbesserungspotenzial da ist.

Vor allem bei:

  • Ballaststoffen
  • Darmgesundheit
  • Makro-Balance
  • glykämischer Stabilität

Besonders spannend:

Der Test hat meine Ballaststoffzufuhr höher eingeschätzt, als ich selbst dachte. Gleichzeitig zeigt das Mikrobiom trotzdem Verbesserungspotenzial. Das zeigt eigentlich ziemlich gut, wie komplex Ernährung wirklich ist.

Auch beim Sport gab es Überraschungen

Laut Fragebogen war mein Sportprofil „Exzellent“. Das molekulare Profil hingegen nur „optimierbar“. Und genau DAS fand ich extrem interessant. Denn es zeigt: Viel Bewegung bedeutet nicht automatisch optimale Regeneration.

Die Empfehlungen gingen deshalb stark Richtung:

  • mehr Zone-2-Training
  • bewusste Regeneration
  • Yoga
  • entzündungsarme Belastung
  • Krafttraining mit Fokus auf Resilienz statt Dauerstress

Gerade der Hinweis, dass zu intensive Belastung langfristig auch Stress für den Körper bedeuten kann, war für mich ein wichtiger Gedanke.

Die empfohlenen Supplements und warum sie sinnvoll sein könnten

Besonders interessant fand ich, dass die Supplement-Empfehlungen direkt auf die schwächeren Bereiche abgestimmt wurden.

Quercetin

Soll laut Bericht vor allem:

  • entzündungshemmend wirken
  • epigenetische Prozesse unterstützen
  • oxidativen Stress reduzieren

Gerade in Kombination mit meinem Fokus auf Healthy Aging fand ich das spannend.

Curcumin

Wurde vor allem für:

  • Entzündungsregulation
  • Proteostase
  • Zellkommunikation

empfohlen. Curcumin gilt schon länger als interessant im Bereich Longevity und Regeneration.

Omega-3

Soll vor allem:

  • Entzündungen reduzieren
  • Zellmembranen unterstützen
  • Immunprozesse stabilisieren

Da mein Fokus stark auf Healthy Aging und Performance liegt, ergibt das für mich total Sinn.

Magnesium

Gerade relevant für:

  • Regeneration
  • Muskelfunktion
  • Stressregulation
  • Schlafqualität

Und ehrlich gesagt merke ich selbst oft sofort einen Unterschied, wenn Magnesium fehlt.

Zink

Wichtig für:

  • Immunsystem
  • Proteinbalance
  • Regeneration
  • Zellschutz

Berberin

Das fand ich besonders spannend.

Berberin wird oft im Zusammenhang mit:

  • Blutzuckerregulation
  • Stoffwechsel
  • Entzündungsreduktion
  • mitochondrialer Gesundheit

diskutiert.

Gerade weil der Test auch Empfehlungen zur Stabilisierung des Blutzuckers und niedrig-glykämischer Ernährung gegeben hat, passt das ziemlich gut ins Gesamtbild.


Mein persönliches Fazit

Ich fand den Test ehrlich gesagt viel interessanter als erwartet. Nicht weil er irgendeine magische Wahrheit liefert. Sondern weil er unglaublich viele Zusammenhänge sichtbar macht.

Vor allem diese Punkte nehme ich für mich mit:

  • Mehr Fokus auf Darmgesundheit
  • Mehr Ballaststoffe
  • Regeneration ernster nehmen
  • Belastung smarter steuern
  • Entzündungen langfristig niedrig halten
  • Energie stabil statt nur „leistungsfähig“

Und genau das gefällt mir an solchen Analysen: Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Sondern den eigenen Körper besser zu verstehen. Für mich war das deshalb weniger ein „Wie alt bin ich wirklich?“-Test. Sondern eher ein kleiner Blick hinter die biologischen Kulissen meines Körpers 🌿

Willst auch du wissen wie dein Körper wirklich tickt? Mach den Test! 


Moleqlar Alterstest


Ich liebe alles, was mir zeigt, wie mein Körper wirklich tickt. Nicht nur „fühlt sich gesund an“, sondern: Was passiert eigentlich auf Zellebene?

Genau deshalb wollte ich den MOLEQLAR Epiproteomics Test ausprobieren.

Mein Chronologisches Alter kenne ich, aber ein Test, der mir sagt, wie alt mein Körper biologisch ist? Ich war gleichzeitig neugierig… und ein bisschen nervös. Immerhin können die Ergebnisse ja auch negativ sein. 


Was misst dieser Test eigentlich?

Kurz gesagt: dein biologisches Alter. Aber nicht so oberflächlich wie „du siehst jung aus“, sondern auf molekularer Ebene. Der Test basiert auf der Analyse deines sogenannten Proteoms – also aller Proteine in deinem Körper. Diese verändern sich je nach Lebensstil, Ernährung, Stress, Schlaf und Bewegung. Das bedeutet: Dein Körper „erzählt“ über diese Proteine, wie gesund (oder eben nicht) du wirklich lebst.

Was konkret gemessen wird:

  • biologisches Alter
  • Geschwindigkeit des Alterns („Pace of Aging“)
  • Lifestyle-Einfluss (Ernährung, Bewegung etc.)
  • je nach Version: detaillierte Biomarker & Empfehlungen


Warum ich den Test gemacht habe

Ich beschäftige mich viel mit Longevity, Supplements und gesunder Lebensweise. Aber ganz ehrlich: Man glaubt oft, man macht alles richtig. Aber ist das wirklich so? Und ein Gefühl ist immer subjektiv. 

Dieser Test ist für mich wie ein Reality Check.

  • Wirkt mein Lifestyle wirklich?
  • Bringen meine Routinen etwas?
  • Oder rede ich mir das nur ein?


Die Anwendung: überraschend einfach

Ich hatte ehrlich gesagt erwartet, dass das kompliziert wird. War es aber überhaupt nicht. So läuft der Test ab:

  1. Online registrieren (inkl. kurzer Fragebogen zu deinem Lifestyle)
  2. Wangenabstrich machen (ja, einfach mit einem Stäbchen im Mund)
  3. Probe ins Röhrchen
  4. Zurück ins Labor schicken

Wichtig:

  • am besten morgens vor dem Frühstück
  • oder mindestens 1 Stunde vorher nichts essen

👉 Das Ganze dauert keine 5 Minuten.

Kein Blut. Kein Arzt. Kein Stress.



Was man aus den Ergebnissen herauslesen kann

Das Spannendste kommt natürlich danach. Du bekommst einen Report, der dir zeigt:

  • wie alt dein Körper wirklich ist
  • ob du schneller oder langsamer alterst
  • welche Bereiche gut laufen
  • wo du noch Potenzial hast

Und genau das finde ich extrem wertvoll:  Es geht nicht nur um „alt oder jung“, sondern um konkrete Stellschrauben. Zum Beispiel:

  • Ernährung optimieren
  • Training anpassen
  • Regeneration verbessern

Der Test übersetzt deinen Lifestyle quasi in biologische Realität.


Was bringt das wirklich?

Das ist die entscheidende Frage. Und meine ehrliche Sicht: Der Test verändert nicht dein Leben. Aber er verändert, wie du Entscheidungen triffst.

Plötzlich hast du:

  • messbare Daten statt Gefühl
  • Motivation, Dinge wirklich durchzuziehen
  • einen Ausgangspunkt, um Fortschritt zu tracken

Da sich das Proteom relativ schnell verändern kann, lassen sich Effekte schon nach wenigen Wochen sichtbar machen. Das heißt: Du kannst testen → optimieren → wieder testen.

Wie ein Feedback-Loop für deinen Körper.


Meine persönliche Meinung (vor den Ergebnissen)

Ich bin ehrlich: Ich finde solche Tests faszinierend, aber auch mit Vorsicht zu genießen.

Warum?

  • Ergebnisse sind Momentaufnahmen
  • verschiedene Tests sind nicht direkt vergleichbar
  • Lifestyle ist komplexer als ein Score

ABER:  Als Tool für Selbstoptimierung? Extrem spannend. 


Der Test ist für alle interessant, die:

  • sich für Longevity interessieren
  • ihren Körper besser verstehen wollen
  • datenbasiert an ihrer Gesundheit arbeiten wollen

Nicht geeignet, wenn du:

  • eine medizinische Diagnose erwartest
  • schnelle Wunder suchst



Anzeige: Dieser Blog entstand  im Rahmen einer unbezahlten Kooperation mit Moleqlar


Microneedling Erfahrung

Microneedling – Mein ehrlicher Erfahrungsbericht nach 4 Behandlungen

Microneedling ist in aller Munde – versprochen werden straffere Haut, ein ebenmäßigerer Teint und eine sichtbare Verjüngung. Auch ich bin auf diesen Trend aufmerksam geworden und wollte wissen: Funktioniert das wirklich? Ich habe mich entschieden, das Ganze auszuprobieren – mit insgesamt vier Microneedling-Behandlungen im Abstand von jeweils drei Wochen. In diesem Beitrag teile ich offen und ehrlich meine Erfahrungen, inklusive aller Höhen, Tiefen und meiner ganz persönlichen Einschätzung zum Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich erwähne bewusst nicht wo ich die Behandlungen gemacht habe, denn ich möchte keine Werbung machen und es soll auch nicht so wirken. Bei Interesse könnt ihr mir aber gerne eine Nachricht für diese Info senden. 


Was passiert beim Microneedling eigentlich?

Kurz zur Erklärung: Beim Microneedling wird die Haut mit einem speziellen Gerät behandelt, das mit vielen kleinen Nadeln winzige Verletzungen in die oberste Hautschicht sticht. Dadurch wird die Kollagenproduktion angeregt und die Haut soll sich selbst "verjüngen". Die Theorie klingt vielversprechend – aber was sagt die Praxis?


Meine Behandlungserfahrungen – Hautgefühl, Reaktionen & Nebenwirkungen

Eine Betäubungscreme bitte! 

Ob man eine Betäubungscreme verwendet oder nicht wird einem bei der Behandlung selbst überlassen. Indem ich eher wehleidig bin und so gar nicht Einschätzen konnte wie schmerzhaft es sein wird, habe ich mich für die Creme entschieden. Diese wird aufgetragen und muss dann einige Zeit einwirken. Danach fühlt sich das Gesicht komplett taub und schwammig an. Sehr unangenehm wie ich finde, gerade im Bereich rund um Nase und Mund. 

Danach geht es auch schon los. Die Haut wird gründlich gereinigt und desinfiziert. Danach kommt die Nadel mit dem individuell zusammengestellten Serum zum Einsatz. Beim Serum kann man wählen welche Wirkstoffe man verwenden möchte. Z.B. Retinol, Hyaluron usw. 

Dank der Creme habe ich die Behandlung kaum wahrgenommen. Ein dumpfes, drückendes Gefühl als sie in kreisenden Bewegungen, schnell über die Haut gefahren ist mit dem Needling Gerät. Eigentlich war es sogar ganz angenehm. 

Zu guter Letzt gab es noch eine beruhigende und kühlende Tuchmaske. 

Direkt nach der ersten Sitzung war meine Haut gerötet, ähnlich wie nach einem Sonnenbrand. Diese Rötung hielt bei mir aber nur einen Tag an. Außerdem hatte ich leichte Schwellungen unter den Augen, die ebenfalls relativ schnell wieder abklangen. Diese Reaktion wiederholte sich auch nach den weiteren Behandlungen – kein Drama, aber definitiv spürbar. 

Bei der zweiten Behandlung habe ich es ohne Betäubung versucht, da angeblich der Effekt besser ist. Phuh, ja aushaltbar ist es, aber angenehm ist etwas anderes. Es tut teilweise schon sehr weh finde ich. Gerade an Stellen wie Stirn oder Nasenrücken wo man kaum Fettgewebe hat empfand ich es als immens schmerzhaft. 

Insgesamt habe ich die Behandlungen gut vertragen, aber angenehm war es ehrlich gesagt nicht.

Die Haut fühlte sich jeweils in den Tagen nach der Behandlung straffer und praller an – ein Effekt, der allerdings mit der Zeit auch wieder verschwand. Ich hatte gehofft, dass sich die Struktur meiner Haut langfristig verbessert und ein straffender Effekt eintritt, aber leider muss ich sagen: Ich selbst sehe keinen bleibenden Unterschied. Die Falten unter den Augen und auf der Stirn sind gleich geblieben, ich bilde mir ein sie sind vielleicht sogar ein bisschen mehr geworden.


Microneedling Vorher Nachher
oben vorher, unten nachher: durch die leichte Schwellung 
ist die ersten Tage ein toller Effekt sichtbar


Kosten & Nutzen – Ist Microneedling sein Geld wert?

Jede Sitzung hat mich 250 € gekostet – insgesamt also 1.000 € für vier Behandlungen. Für diesen Preis hatte ich ehrlicherweise mehr erwartet. Klar, ein kurzfristiger Frische-Effekt war da, aber nach ein paar Wochen war meine Haut wieder in ihrem normalen Zustand. Ohne echte Langzeitveränderung fühlt sich die Investition für mich rückblickend nicht gerechtfertigt an.

rechte Seite nach 4 Behandlungen, linke Seite vorher

rechte Seite vor der Behandlung, linke Seite nach 4 Behandlungen


Microneedling und die Risiken – ein oft übersehener Punkt

Was mir während meiner Recherche auffiel und oft in der öffentlichen Diskussion fehlt: Die langfristigen Auswirkungen von Microneedling sind bisher kaum erforscht. Insbesondere die durch die Behandlung beschleunigte Zellteilung wirft bei mir Fragen auf. In der Theorie klingt es super – Zellerneuerung, frische Haut, mehr Elastizität. Aber was bedeutet es für die Hautalterung in zehn oder zwanzig Jahren, wenn man den natürlichen Zellzyklus regelmäßig künstlich „anstupst“?

Bisher gibt es dazu kaum Studien, und ich finde, das sollte man wissen, bevor man sich auf regelmäßige Microneedling-Behandlungen einlässt. Am Ende altert die Haut vielleicht schneller und man erreicht den gegenteiligen Effekt!


Mein Fazit

Microneedling war für mich ein spannender Versuch – aber kein Gamechanger. Ich bereue es nicht, es ausprobiert zu haben, aber ich würde es auch nicht noch einmal machen. Der kurzfristige Effekt war da, aber langfristig hat sich meine Haut nicht verändert. Für den Preis und die potenziellen Risiken ist es für mich persönlich kein Weg zu langfristig schönerer Haut.

Ich setze inzwischen lieber auf die Basics wie eine gesunde Ernährung, viel Schlaf und innere Balance – Dinge, die zwar nicht sofort sichtbar sind, aber meiner Haut (und meinem Wohlbefinden) auf Dauer besser tun.


Hast du Microneedling auch schon ausprobiert? Wie waren deine Erfahrungen/Erfolge?  Ich freue mich auf den Austausch in den Kommentaren!




 

Hydrafacial


Das Problem mit der Haut beim Wandern

Meine Oma hat immer gesagt: "geh net wandern des mocht di schirch". Naja leider ist das nicht ganz weit hergeholt. Auch wenn es jetzt erstmal blöd klingt aber Fakt ist, dass die Umwelteinflüsse nicht besonders gut für den Zustand unserer Haut sind. 

Trockene und rote Haut, das ist es was ich leider wirklich nach fast jeder Bergtour erwarten darf. Ich weiß gar nicht ob es im Sommer oder im Winter schlimmer ist. Einerseits schaden vor allem im Winter der Wind, Sonne und das ewige zusammenkneifen der Mimik, weil es blendet oder der Wind zu stark geht der Haut. Andererseits sind auch das Schwitzen und die hohe UV- Belastung im Sommer nicht optimal. Leider habe ich noch keine ideale Lösung gefunden dem austrocknen und der schnelleren Faltenbildung vorzubeugen. Verzichten möchte ich auf meine Bergtouren deshalb aber nicht.

Meine Gesichtshaut ist ständig dehydriert, sieht stumpf und fahl aus. Meine Haut verlangt dringend nach einer Erfrischung. Hyaluroncremes haben mich bisher leider sehr enttäuscht. Effekt ist quasi null! Am ehesten funktioniert es noch mit der selbsthergestellten Fettcreme. Diese basiert im Grund nur auf Schweinefett und einigen Pflanzen wie zB Ringelblume, Kamille oder Melisse. Sie schützt die Haut etwas und lässt sie praller wirken. Bestehende Falten zeigen sich aber davon leider ebenfalls unbeeindruckt.

Für Dr. Botox und co bin ich noch nicht bereit. Ich weiß auch nicht ob ich das überhaupt möchte. Eine kosmetische Behandlung an sich wäre aber eine Option. Kürzlich habe ich einen interessanten Bericht über HydraFacial gelesen. Anscheinend soll es hier tatsächlich einen verjüngenden Effekt geben. Nach langem hin und her habe ich entschieden den Selbstversuch zu machen.





Was ist HydraFacial 

HydraFacial ist eine noninvasive Gesichtsbehandlung. Die obersten Hautschichten werden schonend abgetragen und tiefengereinigt. Durch das Einschleusen von Antioxidantien, Vitaminen und Hyaluronsäure wird die Haut ausserdem gut durchfeuchtet. Durch das absaugen wird außerdem die Durchblutung und Kollagenproduktion angeregt.

Facts: 

  • Kosten ab 159€ 
  • gegen kleine Falten, bei fettiger Haut und Unreinheiten, gegen Hyperpigmentierung
  • geeignet für Männer und Frauen aller Hauttypen und Altersklassen
  • für Gesicht, Hals, Dekolleté und Hände
  • Behandlungsdauer zwischen 20 und 45 Minuten
  • empfohlene Anwendung 1x im Monat bei gutem Hautbild alle 3 Monate
  • keine Ausfallszeit, keine Rötungen 

So funktioniert HydraFacial  - meine Behandlung im Detail


Erstmal die lange Suche nach dem richtigen Kosmetikinstitut. Fündig geworden bin ich in Steyr. Meine Wahl ist auf das Glamourosa Studio gefallen weil es sich um eine Empfehlung gehandelt hat. Meine Erwartungen sind hoch, denn ich habe ja so eigentlich ausschließlich Gutes übers HydraFacial gelesen und gehört. Ich erwarte mir schon eine prallere Gesichtshaut und weniger Falten.

Angekommen im Studio, das übrigens sehr angenehm eingerichtet ist, gab es erstmal ein Gespräch. Es wurden wichtige Informationen wie meine Erwartungshaltung, meine Hautprobleme und mögliche vorherige Eingriffe besprochen.



Gleich danach ging es auch schon auf die Liege. Leichte Nervosität hat sich eingestellt, war es doch meine erste kosmetische Behandlung überhaupt! Die liebe Kerstin konnte mir diese Nervosität aber schnell nehmen. Nach einer kurzen Erklärung über das Gerät und den Ablauf ging es auch schon los.





Die erste Phase ist die Tiefenreinigung. Hier werden abgestorbene Hautzellen sowie alles, was sich von Makeup-Resten bis Creme, Schmutz, Talg und Schweiß eben so auf der Haut ansammelt regelrecht abgesaugt. Es fühlt sich eigentlich unerwartet angenehm an. Lediglich im Bereich der Nase empfinde ich den festen Druck als leicht unangenehm.
Im zweiten Schritt kommt ein Säurepeeling zum Einsatz. Es wirkt antibakteriell, glättet die Haut und reduziert kleine Fältchen. So zumindest die Theorie. Wie es in der Praxis aussieht wird sich am Ende zeigen.

Darauffolgend wird im dritten Schritt mittels Vakuums alles aus den Poren abgesaugt was dort nichts zu suchen hat. Alle Unreinheiten, Schmutz und Talg, der so tief in den Poren sitzt, dass ihn kein Peeling und Komedonen-Extraktor der Welt entfernen könnte wird von der HydraFacial -Maschine gnadenlos aus der Haut entfernt. Wie ein kleiner Staubsauger wird die Haut nach und nach abgesaugt. Dieser Schritt fühlt sich wirklich angenehm an. Ein leichtes prickeln das durch das Fruchtäurepeeling ausgelöst wird läßt einen richtigen Frischekick Eindruck entstehen. Die Durchblutung wird so sicher angeregt was sich vermutlich positiv auf die Haut und den Teint auswirkt. Denn die Massage mit dem Gerät und das Saugen auf der Haut regen die Synthese von Kollagen an.  

Nun kommt ein Booster zum Einsatz. Die Haut wird in diesem Schritt mit einem pflegenden und aufpolsterndem Serum aus Hyaluron, Vitaminen und Antioxidantien gefüttert. Des Gerät schafft es die Inhaltsstoffe in die oberste Hautschicht einzuschleusen, besser als es jede Creme der Welt könnte.  Das Ganze muss nun unter einer „Wärmehaube aus Rotlicht“ 15 Minuten einwirken.

Zu guter letzt kommt noch ein Sonnenschutz auf die Haut, da diese die nächste Woche relativ empfindlich gegenüber UV-Licht reagiert. Man sollte daher die pralle Sonne lieber meiden.

Jetzt ist der große Moment gekommen. Noch habe ich mich nicht im Spiegel gesehen. Werde ich rote Haut haben, habe ich noch Falten? Hin und her gerissen zwischen Angst und Hoffnung. Das Gefühl auf der Haut jedenfalls ist äußerst angenehm und entspannt. Auch fühlt sie sich deutlich praller und glatter an.


Das Ergebnis 

Der Blick in den Spiegel: Auf den ersten Blick sieht meine Haut wirklich jünger aus. Sie ist besser durchblutet, wirkt nicht mehr so trocken, sondern etwas praller und elastischer. Tatsächlich finde ich auch dass die Stirnfalten und Fältchen um die Augen weniger zu sehen sind. Klar verschwunden sind sie leider nicht, aber durch die prallere Haut wirken sie deutlich schwächer und weniger störend. Nun bleibt abzuwarten, wie lange dieser Effekt anhält.



Einige Tage danach hat sich der pralle Effekt leider schon wieder etwas abgeschwächt. Elastischer ist die Haut aber noch immer. Das merke ich auch da ich nach dem Tragen meiner FFP2 Maske normal immer starke Abdrücke habe die lange bleiben. Nun sind sie wesentlich weniger und verschwinden schneller. Auch morgens sind keine Polsterabdrücke mehr zu sehen.  Für mich ist HydraFacial daher schon eine sinnvolle Option. Peelings und Masken kann ich auch selbst zu Hause auftragen aber eine derartige Tiefenreinigung der Poren, bekomme ich aber selbst leider nicht hin. Die Empfehlung für meine Haut lautet alle 3 Monate eine Behandlung durchzuführen. Ich werde das jedenfalls versuchen, da ich auf die langfristigen Ergebnisse gespannt bin.



Für wen ist HydraFacial geeignet?


HydraFacial ist grundsätzlich für jeden Hauttyp geeignet sein. Besonders aber wenn man unreine Haut, Akne der Rosacea hat. Denn bei regelmäßiger Anwendung wird das Hautbild verfeinert. Es erhöht die Elastizität und Gleichmäßigkeit der Hautstruktur. Die Haut wird tatsächlich wieder elastischer und straffer. Der Lymphfluss wird verbessert.  Die Behandlung ist auch absolut schmerzfrei, ohne Nebenwirkungen (bei mir waren nicht mal Hautrötungen zu sehen) und auch verhältnismäßig günstig.

Older Posts

Translate

About Me

Hello, There!


Begleite mich auf meiner abenteuerlichen Reise durch das Leben. Lass dich inspirieren, motivieren und ein wenig vom Alltag ablenken!

Entspanne mit mir in den schönsten Lifestyle-Hotels und an den schönsten Plätze des Landes. Erlebe aufregende Abenteuer bei den schönsten Wander-,

Berg-, und Skitouren und genießt mit mir alte Rezepte neu entddeckt. Sammle wertvolle Tipps für einen nachhaltigeren, sportlicheren, gesünderen aber vor allem glücklichen Lebensstil.


LET’S BE FRIENDS

Labels

Ausflüge fitness gesundheit höhle outdoor reisen rezepte skitour wandern

recent posts

Missbrauch melden

More Pics

Blogverzeichnis Bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Blog abonnieren

Posts
Atom
Posts
Alle Kommentare
Atom
Alle Kommentare
Follow me on instagram herbackcountrylife

Created with by BeautyTemplates | Distributed by blogger templates